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Was ist ein Balkonkraftwerk

Inhaltsverzeichnis

Ein Balkonkraftwerk besteht idR aus drei Teilen. Den Solarpanels, dem Wechselrichter und Kabeln.
Die Panels dürfen beim BKW eine maximale Leistung von 2000 Watt peak (Wp) haben, zB 4 Panels a 500 Watt. Darüber hinaus ist es eine große PV-Anlage und muss vom Elektriker installiert werden. Der Wechselrichter wird häufig an eine normale Steckdose angeschlossen. Er darf maximal 800 Watt ins Hausnetz speisen.
Ein WR speist immer das ein, was er gerade an Sonne bekommt. Er speichert nicht. Wenn Du weniger verbrauchst als der WR ins Hausnetz schickt, schenkst Du den Solarstrom Deinem Netzbetreiber.
Man kann den WR auch durch einen Speicher ergänzen, wenn man die Energie komplett selbst verbrauchen will. Dazu nimmt man bspw. einen Speicher von Ecoflow und ergänzt das System durch ein Smart Meter (wird im Sicherungskasten installiert vom Elektriker) oder einen Smart Plug, den man in eine Steckdose steckt, in dem das Gerät steckt, was man messen möchte.
Bei einem SM kann man es so einstellen, dass der Speicher genau so viel Energie ins Haus schiebt, wie gerade benötigt wird. Nennt sich Nulleinspeisung, da man keinen Strom verschenkt. Bei Smart Plugs stellt man eine Grundlast ein, bspw. 250 W, die dann immer eingespeist werden solange Solarenergie da ist. Zusätzlich wird der Strombedarf eingespeist, der vom Plug gemessen wird, zB der Kühlschrank. In Summe aber nie mehr als 800 Watt.

Es gibt dann diverse Möglichkeiten, wie man ein solches System aufbauen und erweitern kann. ZB je nach Notwendigkeit verteilt im Haus wie bei der Streamserie oder auch mobil wie bei den Deltas.